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Freitag, 4. Juli 2014

Ferienvorbereitungen


Ich wette, unter Ferienvorbereitungen fürs Zelten verstehen die meisten Leute etwas anderes. Aber letztes Jahr, als sich unsere Kinder jede Nacht in ihren neuen Schlafsäcken verwickelten, nahm ich mir vor, dieses Jahr statt dessen für jedes einen Quilt mitzunehmen - die ich natürlich noch machen musste.


Ist ja klar, dass das über die Monate in Vergessenheit geriet. Aber als vor ein paar Wochen das Thema Packen aktuell wurde, kam mir mein Vorhaben wieder in den Sinn. Also wurden zwei Quilttops, die da halt grad vorhanden waren, schnellstmöglichst und in Nacht- und Morgenschichten fertiggestellt.


Hier nun der Beweis, dass ich es geschafft habe. Zwei Quilts, inklusive Binding!


Allen schöne Sommerferien!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Kontrast oder Ton-in-Ton, das ist hier die Frage

Könnt ihr euch an dieses Quilt-Top erinnern?


Irgendwann Anfang Jahr hatte ich ja das dringende Bedürftnis, a) schnell was Neues zusammenzunähen und b) endlich mal diese "wonky stars" auszuprobieren. Seither lag dieses Top in der Box, und wartete darauf, fertig gestellt zu werden.
Eines Abends war es soweit: ich konnte mich zu nichts anderem mehr aufraffen, so wollte ich den Quilt wenigstens mal heften. Als Rückseite hatte ich schon lange einen Bettüberzug vorgesehen und Vlies hatte ich mir inzwischen eines bestellt. Der Bettüberzug hat also gaaaanz knapp gereicht. Aber da ich nur gerade Linien quilten wollte, wollte ich das Risiko eingehen und habe den Quilt geheftet, obwohl ich rundherum nur jeweils einen halben Zentimeter Zugabe hatte (statt der 2-4 Inches, die man sonst so haben sollte).


Während der letzten Woche habe ich den Quilt dann gequiltet. Wieder mit dem Walking Foot. Als erstes nähte ich entlang jedes Blockes, um das Ganze zu stabilisieren (deshalb habe ich auch so viele Sicherheitsnadeln wie noch nie verwendet). Danach füllte ich die Reihen dazwischen in etwa 1" - Abständen. Die Linien sind nur so ungefähr gerade. Denn ich hab zwar schon so einen tollen Abstandhalter, um immer im gleichen Abstand nähen zu können. Nur dummerweise kann man den an meinen Oberstofftransportfuss nicht befestigen. Weiss auch nicht, was sich die bei Brother überlegt haben.

Jetzt schaut der Quilt so aus, und ich muss mir überlegen, in welcher Farbe ich den Rand machen soll. Da ich den Quilt in die Ferien mitnehmen will, muss ich mit den Stoffen aus meinem Vorrat arbeiten. Und da das ja vor allem Fat Quarters sind, wird es auf jeden Fall ein "Scrappy Binding" geben. Nur, in welcher Farbe? Orange? Rosa? Kontrastierendes grün oder türkis? Ich werde da mal ein paar Stoffe raussuchen und danebenlegen müssen.

Montag, 27. Januar 2014

Letzte Woche war eine gute Woche...

.... zum Nähen. Ich konnte am Mittwoch überraschen rasch meine Nähmaschine wieder holen. (Scheinbar nur ein Ölproblem. Wieso hat er es nicht gleich beim ersten Mal geölt? Gut, wollte er dafür nicht nochmal was haben. So musste ich mich nicht ärgern...:-))
Da Prinzessin Nr. 2 jetzt abends besser schläft, und mich Prinzessin Nr. 1 an einem Vormittag während einer Stunde den weissen Stoff zuschneiden liess (diesen Quilt werde ich von nun an immer mit dem "kleinen Gespenst" von Ottfried Preussler assoziieren, welches sie dabei neben mir gehört hat), konnte ich aus diesen Stoffen


diese "wonky stars" (schiefen Sterne)


zusammennähen.

Gestern Abend testete ich das erste Mal ein Hörbuch (coole Sache, so kann man am Quilt weitermachen, und hat dabei trotzdem ein Buch "gelesen"), und nach einer Stunde stecken


hatte ich dann dieses Quilttop zusammengenäht.



Bei den Farben habe ich mich an die Vorgaben im Buch gehalten. Nicht so einfallsreich, ich weiss. Aber der Quilt hat mir genau so gut gefallen, und ich selbst würde wohl nie gelb und orange mit pink/rosa kombinieren. Aber ich hab mir ausgerechnet, dass er dann in fertigem Zustand gut hierzu passen wird:



Immer wenn ich in Blogs oder in Büchern auf Sterne (schief oder gerade, simpel oder mit Dreiecken gestückelt) stosse, kribbelt es mir in den Fingern, auch welche zu nähen. Nach einer langen Durststrecke, was das Nähen anbelangt, war dies ein schnelles Projekt, mit welchem ich beide "Bedürfnisse" auf einen Schlag befriedigen konnte. (Jetzt kann ich mich wieder dem FMQ des rosa Quiltes zuwenden....)

Gelernt habe ich dabei:
  • Wonky Stars zu nähen ist tatsächlich lustig, und mit der Zeit sieht man auch, wie schräg man die Zacken hinlegen darf, damit das ganze Quadrat abgedeckt ist
  • Ich habe festgestellt, dass mir die beinahe gleichmässigen Zacken am besten gefallen. Da könnte ich die Dreiecke ja gleich schön grad ins Eck nähen
  • Es entsteht dabei viel "Abfall". Nun ja, in dieser Grösse landen die farbigen Schnipsel alle in meinen Scrapboxen. Aber was mache ich mit den weissen Stücken?



    Gut, kann ich im Moment für meine Projekte immer noch die alten weissen Lein- und Obertücher meiner Oma verwenden. Da kann ich solche Sachen einfach mal ausprobieren!