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Dienstag, 20. September 2016

Der Sommer der kleinen Dinge

So langsam, langsam, erobere ich mir mein Nähzimmer zurück. Unsere Miniprinzessin hat sitzen gelernt, und ist drum am Abend so müde, dass sie zusammen mit den anderen Kindern schlafen geht. Juppiih! Da das Nähzimmer aber in all der Zeit des Nichtgebrauchs definitiv zum Abstellraum degradiert wurde, musste ich mein Reich erst so nach und nach wieder nähtauglich machen. In dieser Zeit entstanden vor allem kleinere Dinge.

* Für das kleinen Mädchen meines Schwagers nähte ich ein Badetuch nach der Vorlage eines Badetuches von Ikea.


* Seit ich im Internet darauf gestossen bin, möchte ich mir ein 'Skinny Pincushion' nähen. Das ist so ein dünnes, langes Nadelkissen, das man vor die Nähmasche legen kann, und das nicht vom Tisch runterfällt, auch wenn man die Nähmaschine zu sich hinzieht. Irgendwie klappt das mit dem 'für-mich-selber-nähen' nicht so, also habe ich dieses Nadelkissen meiner Mutter zum Geburtstag genäht.
Man kann es natürlich auch für andere Zwecke gebrauchen... :-)


* Unsere zweieinhalbjährige Räuberprinzessin hat einen Plüschhasen, den sie seit zwei Jahren überall mit sich mitschleppt. Und nachdem der Lieblingsfuss in den letzten Wochen zuerst immer mehr Flaum verlor, und dann immer dünner wurde, weil aus einem Loch nach und nach die Füllung rausgegrübelt wurde, war ein Operationstermin unausweichlich. Natürlich war der Fuss in kürzester Zeit angenäht. Aber es ist (für mich) immer wieder erstaunlich, wie lange mich so eine kleine Arbeit für andere Sachen blockieren kann....


* Wann immer ich mal etwas früher Feierabend hatte, schnappte ich mir in den letzten Wochen meine Stoffresteboxen, und schnitt sie in brauchbare Formate gemäss Lori Holt (beeinmybonnetco.blogspot.com) zu.


Sieht doch hübsch aus, so genormte Quadrätchen!

*Meinen ersten 'freien-Abend-ab 20 Uhr-seit-8 Monaten' wollte ich feiern, indem ich bewusst etwas 'nur-für-mich' nähe. Auf dem Blog von Heidi Staples (fabricmutt.blogspot.com) hat es viele Anleitungen für kleine Projekte, die sich in kurzer Zeit nähen lassen. Und da kamen mir meine 1.5"-Quadrate (ja ich weiss, Mama, WINZIG!) und 5"-Quadrate sehr gelegen, denn innert kürzester Zeit hatte ich ein Nähbüchlein genäht, und musste zuvor kaum mehr etwas zuschneiden (meine grösste Hürde)! Und da ich auch Vliesreste hatte, ist das wirklich von A-Z ein Restenprojekt! Jetzt muss ich es nur noch mit Nadeln und Faden füllen...



* Bei einem Abstecher in unsere lokale Buchhandlung fand ich ein tolles Buch für Mädchenkleidchen. Da die Farben dieser Saison in den Läden eh nicht so mein Ding waren, habe ich mich wieder mal an ein Kleider-Näh-Projekt gewagt. Ich war wieder mal überrascht, wie schnell so ein Kleid zusammengenäht ist (sobald man einmal alle Sachen dafür zusammengetragen hat...)!


* Ausserdem habe ich im Frühling bereits ein Buch zum Thema Jersey gekauft. Irgendwie sind mir diese dehnbaren Stoffe etwas unheimlich. (Erinnert etwas an die im schrägen Fadenverlauf geschnittenen Seiten bei HST...) Aber die Anleitung tönte so vertrauenserweckend, dass ich den Sprung wagte, und für meinen Sohn und meine Neffen Pijama-/Sommerhosen nähte. Noch ohne Taschen und solchen Firlefanz. Aber sie schauen nicht schlecht aus. Mal sehen, ob sie auch bequem genug zum Tragen sind.



Ha, so untätig war ich ja doch nicht. Und um euch zeigen zu können, was sich in Sachen Quilts so getan hat, muss ich den nächsten schönen Tag abwarten um Fotos zu machen...

xx, Tina

Donnerstag, 25. Februar 2016

Nähen zum Geburtstag

Kurz vor Weihnachten hatte unser Ältester Geburtstag. Er wünschte sich eine Handwerker-Hüfttasche, so wie er sie bei den Zimmerleuten auf der Baustelle gegenüber gesehen hatte. Damit ich auch weiss, was er meint, und wofür er welche Tasche und Schlaufe braucht, zeichnete er mir einen Plan mit Beschriftungen.


Da er erst grad schreiben gelernt hat, fand ich die Beschriftungen besonders süss.
Natürlich wurde es wieder ein "Last-Minute-Projekt", aber ich glaube, das Ergebnis entspricht in etwa der Skizze. ;-)

Und das Gute am Selber-Nähen ist ja, dass man auch nach Fertigstellung noch auf individuelle Anpassungswünsche eingehen kann....

xx Tina

Donnerstag, 11. Februar 2016

Kurze Nächte...

Unser Baby findet immer noch, dass ich mich in den Abendstunden voll und ganz um sie kümmern soll. So sehe ich meine Nähmaschine immer noch meistens nur dann, wenn ich mich zum stillen ins Nähzimmer zurückziehe. Seufz.

Aber diese Woche konnten die grossen drei Kinder zu den Eltern bzw. Schwiegereltern in die Ferien fahren, damit ich mein Leben (und meinen Haushalt) wieder ein bisschen sortieren und organisieren konnte (vielen Dank!). Dabei bin ich auf meiner Speicherkarte auf diese Fotos von den Weihnachtsgeschenken gestossen, die ich dieses Mal genäht habe.

Einerseits habe ich für meine Schwester einen "Taschen-Organizer" genäht, also so ein Ding, in das man Handy, Geldtasche und Taschentücher steckt, und das man dann einfach von Handtasche zu Handtasche zügelt (oder wo man die Sachen findet, wenn man, wie meine Schwester, so riesige bodenlose Beuteltaschen hat :-)). Meine Schwester hatte das in einem meiner vielen Nähbücher gesehen und sich bereits vor Monaten (...) gewünscht.


Für meine Mutter nähte ich aus meinem neuen Lieblingsbuch "handmade STYLE" von Anna Graham die Rainbow Clutch. Bei unserem Wellness-Weekend im letzten Herbst stellten wir nämlich fest, dass man einfach ein kleines Täschchen bräuchte, in das man Zimmerschlüssel und Taschentuch stecken könnte, wenn man zum Essen ins Hotelrestaurant geht und nicht die ganze Handtasche mitschleppen will und keine Tasche in der Hose oder im Kleid hat. Natürlich musste ich für mich gleich auch eine Clutch nähen. Es kommt sicher wieder die Zeit, wo ich nicht mehr stille, und ich mit meinem Mann irgendwo nette Hotelferien machen kann.....



Die Reissverschlüsse habe ich wieder bei Zipit bestellt. Der Service ist super, die Reissverschlüsse sind im Handumdrehen hier, und zu einem Preis (inkl. Versandkosten), wie man sie sonst hier in der Schweiz nicht bekommt. Ich bin echt begeistert.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
xx Tina

Samstag, 17. Oktober 2015

Carry-all Pincushion

Unsere Nachbarn bauten im letzten Jahr ihren Dachboden aus um mehr Wohnraum zu schaffen. Dies führte jedoch dazu, dass ihnen sehr viel wertvoller Aufbewahrungsraum verloren ging und drum das grosse Entrümpeln angesagt war. Da ihre Kinder schon ein paar Jahre älter sind als unsere, kamen wir auf diese Weise immer wieder in den Genuss von nicht mehr benötigten Puzzles, Spielen, riesigen Playmobil-Häusern oder gar eines Prinzessinnenkleides. Ich glaube, es war für alle eine Win-Win-Situation: meine Nachbarin freute sich, dass sie die Sachen jemandem geben konnte, der sich darüber freute, und unsere Kinder freuten sich, da sie so Dinge bekamen, die wir sonst vielleicht/wahrscheinlich nicht gekauft hätten.


Lange überlegte ich mir, wie ich mich bei meiner Nachbarin dafür bedanken konnte, dass wir so reich beschenkt wurden. Als ich dann im neuen Buch von Anna Graham 'Handmade Style' (ein tolles Buch mit vielen coolen Projekten) das Carry-All Pincushion sah, wusste ich gleich, dass ich das für sie machen wollte. Denn wie sie mir erzählte, hat sie erst grad kürzlich ihren Nähbereich neu einrichten müssen um eine Nähecke für ihre Tochter zu schaffen. Das tönt doch nach Platzmangel, und Platzmangel = verschwundene Nadelkissen. Zumindest passiert mir das immer mit den normal dimensionierten Nadelkissen. ;-)

Dieses riesige Nadelkissen von Anna war eigentlich schnell genäht. Am längsten aufgehalten habe ich mich natürlich wieder mal bei der Stoffauswahl. Geht das anderen auch so? Da hat man Schubladenweise Stoffe in Fat Quartern, aber man scheut sich doch davor, nur ein kleines Stück aus so einem Fat Quarter für ein kleineres Projekt rauszuschneiden. Dabei könnte man doch dann mit dem Rest die Scrap-Boxen füttern...


Dieses Nadelkissen ist wirklich witzig und wie gesagt, schnell genäht. Und ich bin mir sicher, es wird auch unter längeren Stoffbahnen (meine Nachbarin näht eher Kleider als Patchwork) nicht verschwinden. Ich glaube, ich werde mir bald auch eines nähen müssen....

xx Tina

Samstag, 22. August 2015

Scrap Basket

Um während der ganzen (ungeliebten) Appliziererei nicht ganz den Verleider zu bekommen, probierte ich dazwischen etwas aus, das in den englischen Blogs wohl als "mindless sewing" bezeichnet würde. Und zwar wagte ich mich an improvisierte "slabs", wie sie im Buch Sunday Morning Quilts beschrieben sind, um daraus das erste Körbchen für meine Stoffreste zu machen.


Ich habe diese Technik vor langer Zeit mal für ein kleines Täschchen ausprobiert und erinnerte mich mit gemischten Gefühlen daran. Aber dieses Mal hat es wirklich Spass gemacht! Angefangen habe ich mit mehreren kleinen Vierecken, um die ich zuerst wie für einen Log Cabin Block Streifen annähte. Natürlich machte ich gleich mal ein Durcheinander in der Reihenfolge, also war ich dann ziemlich schnell beim Improvisieren angelangt. ;-)


Das Vlies nähte ich auch aus Resten zusammen, und für die Stabilität braucht man ja nur den Karton von zwei Müesliboxen: alles in allem ein sehr erfreuliches Projekt. Und die Box sieht doch viel besser aus als die zwar praktischen aber langweiligen Ikea-Boxen, oder?



xx, Tina

Donnerstag, 20. August 2015

Appliqué à gogo

Die letzten Abende verbrachte ich damit, den langweiligen, weissen Fertigvorhang im Mädchenzimmer mit applizierten Schmetterlingen und Blumen aufzupeppen.


Nicht unbedingt das, was ich an der Nähmaschine am liebsten mache, aber über das Endresultat sind wir alle ziemlich glücklich, denn der Vorhang sieht jetzt doch viel netter aus.


Ausserdem konnte ich auf diese Weise dem Wunsch nach einem neuen Vorhang für das neue Prinzessinnenzimmer (unsere Mädchen schlafen neu in einem Zimmer) elegant und preiswert nachkommen.


Und dann wären da immer noch ein paar Appliqué Blöcke vom Mistery Block of the Month von Cotton & Color, die ich noch machen sollte. Vielleicht kann ich mich ja jetzt leichter dafür aufraffen (oder auch nicht....). ;-)

xx, Tina

Donnerstag, 30. Juli 2015

Nackenkissen für Liegestuhl

Letztes Jahr im Juli waren wir ebenfalls in Frankreich zelten - gleicher Ort, gleicher Stellplatz: no surprises here. Und während unseres 14-tägigen Aufenthaltes bekamen wir Besuch von meinen Eltern, die ebenfalls mit dem Zelt angereist waren.
Ich bin ja ein grosser Fan von Zeltferien in Frankreich und gehe sogar soweit, sie als die einzig wahren und wirklich erholsamen Ferien zu bezeichnen. Doch stellte sich für mich jedes Jahr das gleiche Problem: wo kann ich mich in der Mittagspause erholen? Im Zelt ist es zu heiss, die Hängematte durch Ehemann oder Kinder besetzt, und der Boden doch irgendwie "zu flach". Da meine Mutter ein ähnliches Problem hatte, erstanden wir letztes Jahr im lokalen Supermarkt für jede von uns einen Liegestuhl, der nur für die Mittagspause gedacht war. Die Lösung war perfekt, zwei glückliche und erholte Frauen am Nachmittag: da profitierten alle davon. :-) Das einzige, was den Liegestuhl noch bequemer machen würde, so waren wir einer Meinung, wäre ein Nackenkissen. Da ich zur Zeit die aktivere Näherin von uns beiden bin, bot ich an, bis zu den nächsten Zeltferien, sprich dieses Jahr, für uns solche Nackenkissen zu nähen. Also ein Nähauftrag mit einer Produktionszeit von einem Jahr sozusagen. Und ihr erratet sicher, wann ich mich an die Arbeit machte? Genau: eine Woche vor der Abreise nach Frankreich!


Die Liegestühle haben so eine schöne giftgrüngelbe Farbe. Und in meiner Restekiste habe ich viele Stoffreste, die farblich dazu passen. Aber es reichte natürlich nur für eine Nackenrolle.


Sie ist sehr bequem und individuell höhenverstellbar. Natürlich schenkte ich sie meiner Mutter. Für mich werde ich dann demnächst, aber allerspätestens nächsten Juni, auch eine nähen. Dieses Jahr musste das Nackenkissen von unserer Gartenliege herhalten. Was natürlich auch bequem war, aber nie so stylish....

xx Tina

Montag, 27. Juli 2015

Meine erste Sew Together Bag

Ende Juni feierte meine Mutter einen runden Geburtstag. Ich wusste schon längst, was ich ihr  schenken wollte. Aber wie immer haperte es etwas an der rechtzeitigen Umsetzung der Ideen....
Ich habe nämlich schon vor sehr langer Zeit das Pattern für die Sew Together Bag von Sew Demented erworben, nachdem eine Zeit lang auf allen Blogs, die ich lese, neue Versionen von diesem coolen Täschchen aufgetaucht sind.


Das Pattern selbst ist aber nicht ganz einfach geschrieben, natürlich auf englisch, und hat nur einige wenige, nicht sehr aussagekräftige Grafiken und keine Bilder, die einem helfen würden, die Anleitung besser zu verstehen. Im Frühling stiess ich dann zufällig auf einen deutschen SewAlong (gmachtinoberbayern.blogspot.com), der in fünf Tagen sehr gut verständlich und mit vielen Bildern untermalt erklärte, was denn nun bei welchem Schritt zu tun ist.


Da diese Tasche doch eher viele Reissverschlüsse benötigt, und ich diese Adresse sowieso schon längst mal austesten wollte, bestellt ich bei Zipit ein Sortiment von 50 Reissverschlüssen, in der Hoffnung, dass ich schon ein paar passende Reissverschlüsse zu meiner Stoffwahl finden würde.
Zu meiner grossen Erleichterung kam innert kürzester Zeit dieses fröhliche Paket aus Amerika hier an


so dass ich mich gleich an die Nähmaschine setzen konnte.

Und wirklich: mit dieser super bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung, war das Ganze dann überhaupt nicht mehr schwierig (nun ja, an einigen Stellen vielleicht doch etwas kniffelig), so dass ich meine erste Sew Together Bag innert kürzester Zeit zusammengenäht hatte! Ich sage "erste", denn: nach der STB ist vor der STB. ;-) Und auch mein sechsjähriger Sohn hat schon Interesse an so einem praktischen Täschchen angemeldet und gleich auch noch Verbesserungsvorschläge gemacht (z.B. Gürtelschlaufen, um sie vorne am Gürtel anmachen zu können...) Brauche ich nur noch ein paar freie Abende; Stoffe und Reissverschlüsse habe ich ja jetzt en masse....

xx Tina

Donnerstag, 8. Januar 2015

Geschenke - handmade

Da ich mit drei Kindern im Anhang nicht mehr so in die Läden komme und mich auf diese Weise für Weihnachtsgeschenke inspirieren lassen könnte, hole ich mir die Weihnachtsideen aus den Blogs, die ich lese. Und so kommt es, dass ich immer selbstgemachte Geschenke plane, die ein bisschen Zeit zum Nähen brauchen. Aber selbst wenn ich die Idee für ein Geschenk schon Monate vorher habe, nähe ich die Sachen erst in den letzten zwei Wochen vor Weihnachten. Das kollidiert dann immer so schön mit der Deadline für die Fotokalender, so dass ich bis Weihnachten meistens ein ziemliches Schlafmanko beisammen habe. (Sagt mir, dass es anderen auch so geht?)

Schon Mitte November habe ich mit der Kofferraumdecke für meinen Mann begonnen. (Ich war ganz stolz auf mich...) Ich hatte mir dies bereits im Sommer vorgenommen, und als er im Herbst dann von sich aus den Wunsch nach einer massgeschneiderten Kofferraumdecke äusserte, wusste ich, dass das wirklich das perfekte Geschenk war. Nachdem ich bereits einen ganzen Stapel seiner alten Stoff-Hosen gesammelt habe, ging es nur noch darum, mich für ein Muster zu entscheiden.


Gerne hätte ich irgendwas "fancy" probiert, aber meine Mutter, die schon einige Quilts aus alten Jeans gemacht hat, riet mir, nicht zu kleine Blöcke zu machen, da es sonst mühsam mit den Nähten wird. Da ich mir auch nicht sicher war, ob mir die Zeit bis Weihnachten reichen würde mit Handquilten und allem, entschied ich mich für ein klassisches Patchworkmuster. Die Quiltstiche in rotem Perlgarn peppen die Quadrate richtig auf, und der Quilt past (fast) perfekt in den Kofferraum.



Für meinen Bruder, der auch immer mit elektronischen Gadgets reist, nähte ich zwei Säckchen für all die Lade- und Verbindungskabel, die da immer im Rucksack oder der Mappe rumschwirren nach einem Tutorial von Svetlana.



Meine Nachbarin hat eine tolle Tasche, die ich immer schon nachnähen wollte. Nachdem mir noch ein Geschenk für die Freundin meines Bruders fehlte, nahm ich dies gleich zum Anlass, um diese Tasche mal auszuprobieren. Und tatsächlich, sie war wirklich ruckzuck zusammengenäht, und am Ende wollte ich die Tasche fast für mich behalten....



Meine grosse Prinzessin ist sehr lieb zu ihrer kleinen Schwester und lässt sie auch in ihr Zimmer rein. Dummerweise ist diese aber manchmal eher ein kleiner Teufel und gerade in der mühsamsten Ausräumphase, das heisst, alle Farbstifte liegen immer über den ganzen Boden verstreut, obwohl unsere Grosse gar nicht gemalt hat.


Um da vielleicht ein wenig Abhilfe zu schaffen, habe ich ihr nun eine Stifterolle genäht, wo sie ihre Farbstifte nun wegräumen kann, so dass die Kleine nicht mehr so leicht dazu kommt. Mal schauen, ob es funktioniert....



Für meine Mutter gab es ein Schlafsack-Etui nach einem Tutorial von Ayilin. Sie hatte das Etui bei Amanda Jean gesehen und es sich gewünscht, da sie nichts für ihre Stifte hat. Nachdem ich die Anleitung wohl sicher hundertmal gelesen habe, wagte ich mich endlich ans Nähen und war dann überrascht, wie rasch das Etui zusammengenäht habe. Warum hab ich wohl so einen Respekt vor diesen Täschchen und Reissverschlüssen??

Die Pièce-de-Résistance zwei Tage vor Weihnachten war ein Geschenk, das ich schon Monate vorher für meine Schwester und ihren Mann geplant hatte. (...) Und zwar wollte ich ihnen einen Handwärmer für den Kinderwagen nähen nach der Vorlage von unserem gekauften Exemplar. Das sah nicht so schwierig, so ein just-do-it-Fall. Aber dann war es doch noch ein bisschen herausfordernder, da es auf beiden Seiten Abnäher hatte, damit sich der Handwärmer besser um Kinderwagenstange und Hände legt. Nachdem ich diese so 'Handgelenk-mal-pi' gemacht habe (was mir so total gegen den Strich ging, da ich gern exakt nach Vorlage arbeite...), war ich überrascht, wie gut dann am Ende alles zusammenkam. Und am Ende schaut der Handwärmer doch richtig schick aus, oder?

Ich habe nicht nur Vlies hineingenäht, sondern auf Vorschlag der Verkäuferin im Stoffladen auch noch eine Schicht Thermolan zur Isolation hineingenäht. Bin gespannt, wie sich das Ganze bewährt...

Puuh, das war ja wohl eine lange Zusammenfassung! Jetzt freue ich mich wieder aufs Geradeaus-Nähen!

xx Tina

Sonntag, 5. Oktober 2014

Häschen hüpf!

Im September hab ich es abgesehen vom afrikanischen Wandbehang irgendwie nicht geschafft, an einem Quilt weiterzuarbeiten. (Frust!) Stattdessen habe ich diese zwei Häsli für weitere zwei Neuankömmlinge in unserem Bekanntenkreis genäht.


 Die Anleitung dafür habe ich aus einer Sabrina Sonderausgabe (09/2014) und ich find sie total herzig!


 Ich bin immer wieder erstaunt, was ein bisschen Stickerei für einen Unterschied macht!


Jetzt muss ich sie nur endlich verschicken, bevor meine Jüngste sich die Hasen unter den Nagel reisst....

Dienstag, 13. Mai 2014

Nähen für Molli

Gestern in der Mittagspause musste ich noch mein Versprechen einlösen. Ich hatte meinem Sohn nämlich versprochen, für seinen Plüschhasen endlich ein Sommerröckchen zu nähen, aber erst NACH der Hochzeit. Kaum waren wir dann am Sonntagnachmittag wieder zu Hause war das Röckchen wieder ein Thema. Da der Hase aber bis Montagmorgen unauffindbar war, mussten wir das Unterfangen nochmal verschieben. Aber gestern musste ich dann ran. (Meine Motivation, Kleider zu nähen, ist auch im Miniformat nicht so gross....)
Glücklicherweise konnte ich das Röckchen von der IKEA-Plüschmaus meiner Tochter als Vorlage nehmen, so war das Ganze gar nicht so eine mühsame Angelegenheit (abgesehen vom Miniformat).


Ich bin recht zufrieden mit dem, was rausgekommen ist. Da ich es ein bisschen zu gross zugeschnitten habe (der Hase ist doch nicht so viel dicker als die Maus), habe ich mein neu errungenes Nähwissen angewendet und die Frontpartie gezügelt. Schaut doch nicht schlecht aus, oder?

Und der Vorteil beim Nähen für Plüschtiere? Sie reklamieren nicht, wenn das Kleidchen nicht recht passt oder unvorteilhafte Falten wirft....

Montag, 14. April 2014

3D-Nähen

Im Bestreben, einige Pendenzen abzubauen, und mir auch mehr Platz zu verschaffen, habe ich einen Stoff herausgeholt, den ich letztes Jahr im Herbst gekauft habe, um meiner Tochter ein einfaches Röckchen zum Drüberziehen zu nähen. (Gut Ding braucht halt eben Weil...)

Da ich es mit Kleidernähen nicht so habe (ach, das Kopieren und Abzeichnen! Da lob ich mir die geraden Schnitte von Patchwork Teilen....), habe ich einen Besuch meiner Mutter abgewartet, die damit mehr Erfahrung hat. Sie hat mir geholfen, die Schnittmusterteile zu kopieren und auf den Stoff aufzustecken. Auf diese Weise waren die Stoffteile im Handumdrehen vorbereitet, und ich konnte das Röckchen an einem Abend (nun ja, zwei Abenden) zusammennähen, was ja nun wirklich keine Hexerei war.

Das Röckchen wurde gleich probiert, und es passt sogar! Meiner Tochter gefällt es auch, doch sagte sie gleich: "Ich hätte lieber gern zwei Taschen." Irgendwie habe ich das geahnt. :-) Gut, hat es noch ein bisschen Stoff übrig....


Jetzt liegen da noch die Stoffteile für ein weiteres Röckchen, die ich auch noch zusammennähen sollte. Nicht ganz das gleiche Modell, aber auch aus der Easy-Reihe von Burda, also sollte es durchaus zu schaffen sein. Ich muss nur noch den Reissverschluss umtauschen, da ich mir wieder einen falschen hab andrehen lassen....


Dienstag, 3. Dezember 2013

Geschenke...

Es ist schon eine Weile her seit ich geschrieben habe, aber das bedeutet nicht, dass ich untätig war. Natürlich war ich nicht ganz so produktiv wie ante-baby, aber genäht oder geschnitten habe ich doch ab und zu mal. Aber ehrlich gesagt war das graue Wetter hier die grösste Hürde, um etwas zu schreiben. Denn meine Fotografierkünste sind noch nicht so riesig, und meine Foto-bearbeitungs-Kenntnisse auch noch nicht die besten, weshalb ich das Fotografieren bei dämmrigen Verhältnissen lieber sein lasse.

Ausserdem arbeitete ich an zwei Projekten, die ich nicht vorzeitig verraten wollte. Aber da das Paket mit einem Geburtstags- und einem Vor-Weihnachtsgeschenk gestern auf die Post ging, kann ich ja jetzt preisgeben, woran ich denn so immer mal wieder gearbeitet habe.

Einerseits habe ich ein Kissen gemacht. Bei Svetlana auf s.o.t.a.k.handmade habe ich etliche Varianten gesehen, da habe ich Lust bekommen, auch eines zu machen. Und das macht wirklich Spass. Denn so ein Kissen ist schon viel schneller zusammengenäht als ein Quilt.


Und dann habe ich einen weihnachtlichen Tischläufer genäht. Das hat auch Spass gemacht. Es war vor allem auch lustig, mal so ein kleines Projekt zu quilten: In einer Stunde war ich durch. :-)


Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit!

Samstag, 5. Oktober 2013

Intermezzo

Letzte Woche erhielt ich das Buch "Zakka Handmades" von Amy Morinaka. Da drin hat es lauter kleine Projekte, japanisch angehaucht und mit herzigen Details, dass ich da draus gleich etwas machen "musste". Innerhalb von zwei Mittagspausen sind dann diese Babyschühchen entstanden. Endlich mal was für unser Baby, wenn es denn mal da ist....


Und ich merke, dass ich wirklich mal herausfinden sollte, was das für Flecken auf meiner Kameralinse sind....