Dienstag, 24. Juni 2014

Triangularity - Ein Dreiecksquilt




Fertig!

Lange konnte ich diesen Quilt nämlich nicht in diesem unfertigen Zustand lassen:


In jeder freien Minute zog es mich wieder an den Quilt - das Binding annähen gehört für mich wirklich zu den liebsten Arbeitsschritten. Ein Faden = 20 Minuten = 15 cm, oder so in etwa. Wer will, kann jetzt da die Rechnung machen und ausrechnen, wie lange ich für einmal rundherum brauche. Aber darum geht es ja gar nicht.

Hier nun der Quilt in seiner vollen Grösse:


Ich merke gerade, dass ich ihn bereits zum Binding-annähen immer gleich zusammenlege, man sieht nämlich bereits die Knickfalten. Naja, ich werde ihn ja noch waschen, und da er sich dann voraussichtlich noch ein bisschen zusammenkrinkeln wird, wird man diese Falten dann hoffentlich nicht mehr sehen.

Und hier noch die Rückseite:


Ich hab mich natürlich wieder mal nicht an die Anleitung gehalten und deshalb ein paar Dreiecke übrig gehabt. Da der Stoff, den ich für die Rückseite bestellt habe, ja sowieso nicht ausgereicht hat (ich hab das nicht so genau berechnet....), konnte ich sie hier noch gut einbauen.

Sonntag, 8. Juni 2014

The early bird und so

Heute Morgen befand unsere Jüngste, viertel nach fünf sei eine gute Zeit zum Aufstehen. Selbst ein eiligst gemixter Schoppen (wir haben erst grad umgestellt) konnte ihre Meinung nicht ändern. Im Gegenteil, jetzt war sie frisch gestärkt und T-O-P-F-I-T! Glücklicherweise war sie ganz zufrieden damit, im Nähzimmer am Boden die Spielsachen zu untersuchen, so dass ich daneben den Rand an den (am Abend zuvor fertig gequilteten) Dreiecksquilt annähen konnte. Da ich die Stoffstreifen schon früher mal zusammengenäht habe, konnte ich gleich loslegen.


Als unsere Prinzessin nach eineinhalb Stunden wieder müde wurde, konnte ich im Schein der Morgensonne, die um diese Zeit durch mein Nähzimmerfenster scheint, gerade noch die zwei Enden zusammenfügen.

Donnerstag, 5. Juni 2014

I'm walking, yes I do, ....

Es war ruhig hier, aber das heisst nicht, dass ich nicht ab und zu an dem ein oder anderen Quilt (jaja, ich habe mehrere Eisen in Bearbeitung...) weitergearbeitet habe. Letzte Woche habe ich mich tatsächlich aufgerafft, und habe mit der Methode von Amanda Jean (crazymomquilts.blogspot.com) eine Rückseite für den Dreiecksquilt genäht:

Quilttop auslegen, mögliche Rückseitenstoffe darauf auslegen und zusammennähen. Wirklich clevere Idee. Viel einfacher als das ewige "Rumgemesse" mit dem Massband.


Da ich dann unter meinem Nähtisch tatsächlich noch ein komplettes Vlies in Twin-Size-Grösse gefunden habe, nutzte ich meinen Schwung gleich aus, und kroch an einem Abend eine Stunde lang auf dem Küchenboden rum um die drei Schichten mit Sicherheitsnadeln zusammen zu machen.


Da es um diese Zeit im Haus ja schön ruhig ist, habe ich mir dabei wieder ein Hörbuch angehört. Wirklich eine feine Sache das!


Diese Woche sah es dann in jeder freien Minute so aus:

Ich nähe mit dem Oberstofftransportfuss (dem "Walking Foot") links und rechts von jeder Naht. Mir hat das Ergebnis immer gut gefallen. Aber jetzt beim Nähen ist das schon etwas öd und fühlt sich auch gar nicht mehr kreativ an (im Vergleich zu FMQ). Nun ja, mal schauen, wie es am Ende aussieht. Und beim nächsten Quilt probier ich dann eben wieder was anderes aus.

Samstag, 24. Mai 2014

Mein Quilt, der hat drei Ecken,....

Diese Woche habe ich es doch tatsächlich geschafft, alles Dreiecke zusammenzunähen. Dazwischen musste ich zwar ein paar Nähte wieder auftrennen. (Offenbar hatte ich es tatsächlich geschafft, zwei Reihen beim Zurücklegen auf den Boden verkehrt herum hinzulegen. So trafen dann beim Zusammennähen plötzlich zwei grüne Dreiecke aufeinander und überhaupt sah das Ganze plötzlich nicht mehr so ausgewogen aus. Glücklicherweise hatte ich für den Blog ja ein Foto von den am Boden ausgelegten Dreiecken gemacht, so konnte ich schnell feststellen, warum denn plötzlich alles so komisch aussah.) Aber jetzt ist das Quilttop fertig und wartet auf seine Rückseite.


Die Stoffe dafür habe ich bei Cotton&Color bestellt und sind drei Tage später bereits hier eingetroffen. So werde ich dann am Montag die Rückseite zusammennähen (ich habe wieder ein paar Dreiecke von der Vorderseite übrig, die ich einbauen könnte). Und wenn dann diese Hürde genommen ist (Rückseite-nähen kommt sogar noch vor Stoffe-zuschneiden auf meiner Unbeliebtheitsskala) kann ich mich wieder auf das Heften und Quilten freuen.

Freitag, 23. Mai 2014

Lesefutter

Heute lag ein schönes Päckchen von Amazon im Briefkasten. Scheinbar hatte ich letzte Woche einen kurzen Frustmoment, weil ich es immer noch nicht geschafft habe, wieder in ein schönes, etwas längerfristiges Quiltprojekt einzusteigen. Und als dann ein Mail von Amazon kam, das mir die Neuerscheinung von "Playful Petals" ankündigte, musste ich mich gleich an den Computer setzen und eine Bestellung aufgeben....


Beim ersten Durchsehen heute Nachmittag hat sich aber "fabulously fast quilts" als bester Kauf herausgestellt: So viele clevere Tricks, ein Quilttop effizienter zu nähen! Da werde ich sicher bald einmal einen daraus nähen müssen, und wenn es auch nur ist, um die Technik auszuprobieren!

Sonntag, 18. Mai 2014

patCHquilt Quilt Festival 2014

In der Woche vor der Hochzeit meiner Schwester fand das diesjährige Quilt Festival statt. Da patCHquilt das 25-jährige Bestehen feiert, dauerte das Festival mehrere Tage. Es wurden verschiedene Kurse angeboten. Die meisten davon sprachen mich jedoch nicht an, da es hauptsächlich über Patchwork als Kunst ging. Damit kann ich nicht viel anfangen, ich bin mehr der Quilts-sind-zum-Zudecken-Typ. Es gab einen Kurs über die Adaption von Ungarischen Volksmotiven in Freihandquilten an der Maschine, der sicher interessant gewesen wäre, da ich ja mein Wissen in Freihandquilten ja bisher vor allem aus Büchern bezogen habe.


Da ich aber bei der Anmeldung nicht wusste, wie das mit dem Baby drei Monate später gehen würde (und dieser Kurs zweimal drei Stunden dauerte), meldete ich mich für den Kurs an "Wie kommt ein Quilt ins Fotobuch?". Nicht, dass ich vorhabe, meine wenigen Quilts in einem Buch zusammenzufassen (ha, vielleicht später mal?), und Quiltausstellungen habe ich ja bis jetzt noch nicht so viele besucht, dass ich aus solchen Fotos ein Buch zusammenstellen könnte. Aber ich habe mir ausgerechnet, dass ich mit dem Wissen, worauf man beim Fotografieren von Quilts achten muss und wie man die Fotos anschliessend bearbeiten kann, vielleicht bessere Fotos für meinen Blog hinkriegen könnte.


Dummerweise habe ich den Satz, dass der Kurs gedacht war für 'ungeübte Fotografinnen, die mehr aus ihren Quiltfotos machen wollen', irgendwie überlesen. Irgendwie gehörten meine Mutter, die mich begleitet hat, und ich zu den absolute fortgeschrittenen Teilnehmerinnen in diesem Kurs. Nun ja, die Tipps für Adobe Photoshop und wie man die Fotos damit 'hübschern' kann, konnten wir sicher gebrauchen, und auch die CEWE Fotobuchsoftware werden wir uns sicher beide mal genauer anschauen. Aber was wir von diesem Kurs mitgenommen haben war, dass wir wieder topmotiviert sind, wieder ein Fotobuch in den Angriff zu nehmen (aber wohl eher eines mit Ferienfotos...).


Nach dem Kurs nutzten wir die Zeit und huschten durch die Ausstellungen (nicht unser Ding, zu "künstlerisch") und betrachteten dann in Ruhe die Quilts und Stoffe und andere kleine Nettigkeiten in der Ladenstrasse.


So ein "Souvenirtäschchen" macht doch richtig Freude!


Nach diesem Abstecher in die Quiltwelt bin ich wieder topmotiviert wieder Zeit freizuschaufeln fürs Nähen!

Dienstag, 13. Mai 2014

Nähen für Molli

Gestern in der Mittagspause musste ich noch mein Versprechen einlösen. Ich hatte meinem Sohn nämlich versprochen, für seinen Plüschhasen endlich ein Sommerröckchen zu nähen, aber erst NACH der Hochzeit. Kaum waren wir dann am Sonntagnachmittag wieder zu Hause war das Röckchen wieder ein Thema. Da der Hase aber bis Montagmorgen unauffindbar war, mussten wir das Unterfangen nochmal verschieben. Aber gestern musste ich dann ran. (Meine Motivation, Kleider zu nähen, ist auch im Miniformat nicht so gross....)
Glücklicherweise konnte ich das Röckchen von der IKEA-Plüschmaus meiner Tochter als Vorlage nehmen, so war das Ganze gar nicht so eine mühsame Angelegenheit (abgesehen vom Miniformat).


Ich bin recht zufrieden mit dem, was rausgekommen ist. Da ich es ein bisschen zu gross zugeschnitten habe (der Hase ist doch nicht so viel dicker als die Maus), habe ich mein neu errungenes Nähwissen angewendet und die Frontpartie gezügelt. Schaut doch nicht schlecht aus, oder?

Und der Vorteil beim Nähen für Plüschtiere? Sie reklamieren nicht, wenn das Kleidchen nicht recht passt oder unvorteilhafte Falten wirft....